Zusammenstellung des Anlageportfolios
Beispiele

Dieses ist ein Beispiel für die Arbeit mit dem Handelssimulator. Stellen Sie sich vor, Sie haben einen Betrag, z.B. € 400000, und möchten diesen über die Börse verteilt anlegen. Sie beschließen, das Geld in Immobilien, Rohstoffen, festverzinsliche Wertpapiere und Technologiefonds anzulegen. Von jeder Anlagekategorie beschließen Sie, Aktien der beiden besten Unternehmen zu kaufen. So erhalten Sie schließlich ein Anlageportfolio mit acht verschiedenen Aktien.

Natürlich kaufen Sie nicht alle Aktien auf einmal, es ist stets besser, gute Kaufchancen abzuwarten. Zuerst steigen die Zinsen gut, und Sie ergreifen im passenden Moment die Gelegenheit, um die festverzinsliches Wertpapierfonds zu kaufen. Danach sinken die Werte der Immobilienfonds und so kaufen Sie sich dort ein. Anschließend investieren Sie in Rohstofffonds, und wiederum danach in Technologiefonds. Inzwischen wendet sich das Blatt, und Sie denken, dass die Zinsen wieder sinken. Also verkaufen Sie die festverzinsliche Wertpapiere wieder. Zu gleicher Zeit lesen Sie, dass die Aussichten für Versorgungsbetriebe so gut sind. So kaufen Sie anstelle der festverzinsliche Wertpapiere Aktien der zwei besten Versorgungsbetriebe, somit eine zusätzliche Anlagekategorie.

Ferner haben Sie auch Aktiendividende aus einem der Immobilienfonds erhalten. Die Zinsen auf Ihren Guthabensaldo sind den festverzinsliche Wertpapiere gefolgt: sie sind von 6 auf 7% gestiegen.

Nach zwei Jahren möchten Sie den Endsaldo und die Verteilung über die Kategorien erfahren. So fügen Sie zu diesem Datum auch noch die Kurse jedes einzelnen Fonds in Ihr Anlagenportfolio ein.

Die Liste mit den Transaktionen finden Sie in dem untenstehenden Feld. Diese Daten können Sie in der Registerkarte HTML-Eingabe des Handelsimulators ausschneiden und einfügen, und anschließend können Sie den Rechner mit diesen Daten füllen.

Bei all diesen Transaktionen besteht die Annahme, dass für jede Transaktion ein fester Betrag in Höhe von € 10 gezahlt werden muss. Die versteckten Kosten durch den Spread wurden ebenfalls in der Berechnung berücksichtigt. So wie aus den Ergebnissen zu sehen ist, bilden diese Kosten in diesem Fall nur einen minimalen Prozentsatz des angelegten Betrages.